37 Antworten zu Kosten, Ablauf, Vorbereitung, Mietrecht, Meldewegen und Wiederbefall — für Köln, Bonn, Leverkusen und das gesamte Rheinland.
Die meisten Anrufe drehen sich um dieselben Punkte: Was kostet das, wie schnell geht es, und was muss ich vorher tun? Hier stehen die Antworten so, wie wir sie auch am Telefon geben — inklusive der Stellen, an denen wir sagen, dass etwas nicht geht.
Grundsätzlich gilt: Kostenlose Erstinspektion vor Ort. Transparente Preise, schriftliches Angebot vor Arbeitsbeginn. Lediglich eine Anfahrtspauschale von 39 € — bei Beauftragung vollständig verrechnet.
Die Orientierungspreise beginnen bei 195 € für Ratten und Mäuse, 245 € für Bettwanzen, 205 € für Kakerlaken und Schaben, 155 € für Ameisen und Silberfische, 205 € für Flöhe und Zecken sowie 225 € für Marder. Wespen- und Hornissennester liegen je nach Lage und Höhe zwischen 195 € und 345 €. Tauben und Holzschädlinge werden nach Besichtigung beziehungsweise nach Befund kalkuliert. Das sind Brutto-Startwerte, keine Pauschalen: Was Sie am Ende zahlen, steht nach der Inspektion fest und wird Ihnen vorher schriftlich mitgeteilt.
Ja. Wir sehen uns das Objekt vor Ort an, bestimmen die Art, schätzen den Befallsgrad und suchen die Eintrittswege — das kostet Sie nichts. Berechnet wird lediglich eine Anfahrtspauschale von 39 €. Beauftragen Sie uns anschließend mit der Behandlung, wird diese Pauschale vollständig mit der Rechnung verrechnet.
Von sieben Faktoren: dem Befallsgrad, der betroffenen Fläche und Raumzahl, der Zugänglichkeit (Kriechkeller, Dachstuhl, Hohldecke), der Objektart (Wohnung, Mehrfamilienhaus, Gastronomie, Lager), der Anzahl nötiger Termine, der Dringlichkeit sowie baulichen Besonderheiten wie Altbau-Holzdielen oder abgehängten Decken. Deshalb nennen wir am Telefon nur eine Spanne — verbindlich wird der Preis erst mit dem schriftlichen Angebot nach der Inspektion.
Für Einsätze außerhalb der regulären Zeiten, an Wochenenden und Feiertagen kommt ein Notdienst-Zuschlag von 135 € auf den Leistungspreis. Wir sagen Ihnen am Telefon, ob Ihr Fall wirklich ein Notfall ist — in vielen Situationen ist ein Termin am nächsten Werktag fachlich genauso gut und deutlich günstiger.
Immer. Vor Arbeitsbeginn erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit Leistungsumfang, Verfahren, voraussichtlicher Terminzahl und Preis. Erst wenn Sie es freigeben, beginnen wir. Nachträgliche Positionen ohne Ihre Zustimmung gibt es nicht.
Privatkunden zahlen bar oder per EC-Karte direkt nach dem Einsatz oder auf Rechnung. Gewerbekunden und Hausverwaltungen rechnen wir auf Rechnung mit den vereinbarten Zahlungszielen ab. Für Vermieter und Verwalter stellen wir die Rechnung objektbezogen aus, sodass sie sich sauber zuordnen lässt.
In Köln, Bonn und Leverkusen sowie im Rhein-Sieg- und Rhein-Erft-Kreis erreichen wir Sie in dringenden Fällen in der Regel noch am selben Tag. Im Rheinisch-Bergischen und im Oberbergischen Kreis planen wir wegen der Wege etwas großzügiger. Einen konkreten Zeitrahmen nennen wir Ihnen verbindlich am Telefon, sobald wir wissen, wo Sie sind und worum es geht.
In fünf Schritten: 1. Kontakt per Telefon, Formular — wir klären Art, Ort und Dringlichkeit. 2. Kostenlose Inspektion vor Ort mit Bestimmung und Ursachensuche. 3. Schriftliches Angebot. 4. Behandlung nach Ihrer Freigabe, dokumentiert. 5. Vorbeugung: Wir zeigen Ihnen die Eintrittswege und was baulich zu tun ist.
Ein Wespennest ist meist in 30 bis 60 Minuten erledigt. Eine Mäuse- oder Rattenbekämpfung braucht Köderstationen, die über zwei bis vier Wochen kontrolliert werden — der einzelne Termin dauert dabei etwa eine Stunde. Bettwanzen sind der aufwendigste Fall: Je nach Wohnungsgröße rechnen Sie mit drei bis sechs Stunden pro Durchgang.
Das hängt vom Schädling ab. Wespen und Hornissen: ein Termin. Ameisen und Silberfische: meist einer, gelegentlich zwei. Ratten, Mäuse, Kakerlaken und Bettwanzen: mehrere, weil Entwicklungsstadien und Eier nicht in einem Durchgang erfasst werden. Die voraussichtliche Terminzahl steht im Angebot, bevor Sie zusagen.
Ja. Für Gastronomie, Einzelhandel und Lebensmittelbetriebe behandeln wir regelmäßig außerhalb der Öffnungszeiten, damit der Betrieb nicht unterbrochen wird. Für Privatkunden sind Abendtermine nach Absprache möglich; außerhalb der regulären Zeiten gilt der Notdienst-Zuschlag.
Für die Inspektion gar nicht — lassen Sie alles so, wie es ist. Ein frisch aufgeräumter Raum verdeckt eher Spuren, als dass er hilft. Für die Behandlung erhalten Sie vorab eine konkrete Liste. Bei Bettwanzen gehört dazu unter anderem: Textilien in verschlossenen Säcken sammeln, Betten zugänglich machen, Möbel von den Wänden rücken. Bei Kakerlaken bitte Lebensmittel verschließen und Küchenschränke leeren.
Zum Beginn ja, damit wir gemeinsam durchgehen, was wo gemacht wird, und Sie den Umfang bestätigen. Danach können Sie die Wohnung verlassen. Bei bestimmten Verfahren ist das sogar nötig — wir sagen Ihnen dann genau, wie lange die Räume nicht betreten werden dürfen und wann gelüftet werden muss.
Sie bekommen die Hinweise schriftlich: Lüftungszeiten, wann wieder feucht gewischt werden darf, welche Flächen ausgespart bleiben müssen, wie lange Köderstationen stehen bleiben. Diese Punkte sind kein Beiwerk — wer sie überspringt, riskiert, dass die Behandlung nicht greift.
Als Faustregel: Der Vermieter trägt die Kosten, wenn der Befall aus dem Gebäude oder dem Umfeld kommt — undichte Kanäle, Ratten im Hof, Bettwanzen aus der Nachbarwohnung, bauliche Mängel. Der Mieter zahlt, wenn er den Befall verursacht hat, etwa durch mitgebrachtes Gepäck oder unhygienische Verhältnisse. Wer im Einzelfall zahlt, entscheidet die Ursache. Unser Bericht dokumentiert den Befund sachlich und hilft beiden Seiten bei der Klärung — eine Rechtsberatung ist er nicht.
Ja. Ein Schädlingsbefall ist ein Mangel der Mietsache, und Mieter sind zur Anzeige verpflichtet. Melden Sie ihn schriftlich, datiert und möglichst mit Fotos. Wer wochenlang selbst herumprobiert und erst dann meldet, kann Ansprüche verlieren und haftet unter Umständen für den vergrößerten Schaden.
Bei einem erheblichen Befall ist eine Minderung der Miete grundsätzlich möglich; die Höhe hängt vom Einzelfall ab. Voraussetzung ist die vorherige Anzeige beim Vermieter. Wir liefern die fachliche Dokumentation — zur rechtlichen Bewertung wenden Sie sich bitte an einen Mieterverein oder eine Anwaltskanzlei.
Ja, das ist ein großer Teil unserer Arbeit. Wir stimmen Termine mit mehreren Parteien ab, behandeln Steigstränge und Gemeinschaftsflächen im Zusammenhang und liefern eine objektbezogene Dokumentation, die sich in die Verwaltungsunterlagen einordnen lässt. Bei Bettwanzen und Kakerlaken ist die parallele Behandlung angrenzender Einheiten oft der entscheidende Punkt.
Mehrere Kommunen im Rheinland — darunter Köln — sehen für Rattenbefall auf Grundstücken eine Anzeigepflicht gegenüber der Stadt vor; zuständig sind je nach Kommune Ordnungsamt, Umweltamt oder Gesundheitsamt. Erkundigen Sie sich im Zweifel direkt bei Ihrer Stadtverwaltung, welche Regelung aktuell gilt. Auf Wunsch stellen wir Ihnen den Befundbericht und die Behandlungsdokumentation aus, die Sie dort vorlegen können.
Bonn und die Kreise Rhein-Sieg, Rhein-Erft, Rheinisch-Bergisch und Oberberg regeln das über eigene kommunale Satzungen und Verordnungen — Ansprechstelle und Fristen unterscheiden sich. Fragen Sie beim Ordnungs- oder Umweltamt Ihrer Gemeinde nach. Unabhängig von der Meldung sollte die Bekämpfung nicht warten: Ratten vermehren sich schnell und nagen an Leitungen.
Die Meldung ist Sache des Eigentümers oder Verwalters — wir können sie nicht in Ihrem Namen abgeben. Was wir liefern, ist die fachliche Grundlage dafür: Befund, Ortsangabe, eingesetztes Verfahren, Datum. Damit ist die Meldung in wenigen Minuten erledigt.
Ameisen ab März, Wespen und Hornissen von Mai bis September mit Höhepunkt im August, Flöhe im Sommer und Frühherbst, Marder ganzjährig mit Schwerpunkt in der Ranzzeit im Hochsommer. Mäuse und Ratten drängen ab Oktober in beheizte Gebäude. Bettwanzen und Kakerlaken kennen keine Saison — sie leben ganzjährig in Innenräumen.
Ja, und bei Nagern ist der Winter sogar die wichtigste Zeit, weil die Tiere dann in Keller, Garage und Dachstuhl ziehen. Innenraumbehandlungen sind ohnehin wetterunabhängig. Nur Außenarbeiten an Fassade, Dach und Taubenabwehr verschieben wir bei Frost oder Sturm — aus Gründen der Arbeitssicherheit und weil manche Materialien Mindesttemperaturen brauchen.
Meist nicht. Die Völker sterben mit dem ersten Frost ab, und das Nest wird im Folgejahr nicht wiederbesiedelt. Wenn es nicht direkt am Hauseingang oder am Kinderzimmerfenster hängt, ist Abwarten oft die richtige Antwort. Wir sagen Ihnen das auch dann, wenn dabei kein Auftrag für uns herausspringt.
Nicht, wenn Sie es nicht wollen. Wir fahren neutrale Fahrzeuge ohne großflächige Beschriftung, tragen Ausrüstung in unauffälligen Behältern und klingeln direkt bei Ihnen statt am Sammelklingelbrett. Bettwanzen und Kakerlaken sind kein Hygienezeugnis, sondern ein Transportproblem — behandelt wird trotzdem diskret.
Wir verarbeiten nur, was für Terminvereinbarung, Einsatz und Rechnung nötig ist. Auftragsdaten geben wir nicht weiter, außer Sie beauftragen ausdrücklich, dass wir dem Vermieter oder der Verwaltung berichten. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Ja. Für Gastronomie, Bäckereien, Metzgereien, Lager und Lebensmittelhandel richten wir ein dauerhaftes Monitoring mit nummerierten Kontrollpunkten ein, dokumentieren jeden Kontrollgang und halten Abweichungen mit Maßnahmenempfehlung fest. Turnus und Umfang stimmen wir auf Ihren Betrieb ab.
Sie erhalten einen Ordner beziehungsweise digitale Unterlagen mit Lageplan der Kontrollpunkte, Befundprotokollen je Kontrollgang, Sicherheitsdatenblättern der eingesetzten Mittel und Nachweisen zur Sachkunde. Diese Unterlagen sind darauf ausgelegt, dass Sie sie bei Kontrollen der Lebensmittelüberwachung und bei HACCP-Audits vorlegen können.
Wir arbeiten in der Regel vor Öffnung, nach Schließung oder an Ruhetagen. Wo Verfahren Sperrzeiten erfordern, sagen wir Ihnen vorher genau, wie lange der Bereich nicht genutzt werden darf, damit Sie planen können statt improvisieren zu müssen.
Wir setzen ausschließlich in Deutschland zugelassene Produkte ein und wenden sie so an, wie es die Zulassung vorschreibt. Köder kommen in verschlossene, gesicherte Stationen, die für Kinder und Haustiere nicht zugänglich sind. Wo gesprüht wird, gelten Sperr- und Lüftungszeiten, die Sie schriftlich bekommen. Sagen Sie uns vorher Bescheid, wenn Kleinkinder, Schwangere, Allergiker, Katzen, Hunde, Nager, Vögel oder ein Aquarium im Haushalt sind — das beeinflusst die Wahl des Verfahrens.
Je nach Art und Lage: Köderstationen und Schlagfallen bei Nagern, Gel- und Spaltenbehandlungen bei Kakerlaken, kombinierte Verfahren aus Spaltenbehandlung und physikalischen Methoden bei Bettwanzen, Vernebelung bei Flöhen, mechanische Entfernung bei Wespennestern sowie Netze, Spikes und Vergrämung bei Tauben und Mardern. Welches Verfahren zum Einsatz kommt, steht im Angebot — und nicht als Überraschung auf der Rechnung.
Teilweise ja. Fallen, Absaugen, Hitze- und Kältebehandlung, der Verschluss von Eintrittswegen und Vergrämung kommen ohne Wirkstoffe aus und sind bei manchen Befällen die erste Wahl. Bei starkem Kakerlaken- oder Bettwanzenbefall reicht das erfahrungsgemäß nicht allein — wir sagen Ihnen ehrlich, wo die Grenze liegt, statt eine Behandlung zu verkaufen, die nicht trägt.
Bei Ködern und Gelen praktisch nicht. Bei Spray- und Nebelverfahren kann für einige Stunden ein leichter Geruch bleiben, der nach dem Lüften verschwindet. Wir sagen vorher, was zu erwarten ist, damit Sie Ihren Tag danach planen können.
Nein — seriös lässt sich das nicht zusagen. Was wir schulden, ist die fachgerechte Durchführung nach den anerkannten Regeln der Technik: richtige Bestimmung, geeignetes Verfahren, korrekte Anwendung zugelassener Mittel, saubere Dokumentation. Ob ein Befall dauerhaft endet, hängt zusätzlich von Faktoren ab, die nicht in unserer Hand liegen — offene Eintrittswege, unbehandelte Nachbarwohnungen, bauliche Mängel, nicht befolgte Nachsorge. Was im Einzelnen vereinbart ist, regeln unsere AGB; wir gehen den Punkt vor Auftragserteilung mit Ihnen durch.
Melden Sie sich, sobald Sie wieder etwas bemerken. Wir sehen uns an, ob es sich um Reste des alten Befalls oder um einen neuen Eintrag von außen handelt — das ist ein fachlicher Unterschied und führt zu unterschiedlichen Maßnahmen. Auf dieser Grundlage besprechen wir das weitere Vorgehen und den Umfang. Welche Leistungen dabei vom ursprünglichen Auftrag umfasst sind, ergibt sich aus dem Angebot und den AGB.
Weil Eier gegen viele Verfahren unempfindlich sind und erst nach ein bis zwei Wochen schlüpfen, und weil einzelne Tiere in Nachbarwohnungen, Sockelleisten oder Steckdosen überdauern. Deshalb arbeiten wir grundsätzlich mit mehreren Durchgängen im Abstand von etwa zwei Wochen und empfehlen bei Mehrfamilienhäusern, angrenzende Einheiten mit zu prüfen.
Eintrittswege schließen: Kellerlichtschächte vergittern, Türspalten unter fünf Millimeter bringen, Rohrdurchführungen abdichten, Dachziegel und Traufen prüfen. Dazu Lebensmittel und Tierfutter in dichten Behältern lagern, Restmüll nicht offen im Hof zwischenlagern, Vogelfutter dosiert ausbringen. Nach jedem Einsatz zeigen wir Ihnen die konkreten Schwachstellen an Ihrem Objekt und was dagegen hilft.
Die Antworten hier sind allgemeine Orientierung aus der Praxis. Zu Mietminderung, Kostentragung und behördlichen Pflichten geben wir keine Rechtsberatung — dafür sind Mieterverein, Haus- und Grundbesitzerverein oder eine Anwaltskanzlei zuständig. Der konkrete Leistungsumfang eines Auftrags ergibt sich aus dem schriftlichen Angebot und unseren AGB.
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht — je konkreter, desto genauer die Antwort. Wenn es eilt, rufen Sie besser direkt an.